6. März 2015

Paris - Der zweite Tag










Nachdem wir am ersten Tag in Paris stolze 18 Kilometer beim Sightseeing zurückgelegt hatten, starten wir am nächsten Morgen gemütlich in den Tag. Und mit einer kleinen "Belohnung": Himbeer-Tartalettes. Sehen die nicht hübsch aus?! Genau das dachten wir auch und bevor sie gegessen werden durften, wurde erst einmal eine kleine Fotosession abgehalten - sehr zur Verwunderung der Passanten ;-) Natürlich waren sie nicht nur schön anzuschauen, sondern haben auch vorzüglich geschmeckt. Unter anderem deshalb haben wir der Patisserie noch zwei (eventuell auch drei) weitere Besuche abgestattet. 


Gut gestärkt ging es dann zu den Katakomben von Paris. Wir waren schon sehr früh am Morgen da, mussten aber trotzdem circa 45 Minuten anstehen. Der Eintritt hat 8€ gekostet - ist man allerdings Archäologie- oder Kunststudent kommt man mit einem Nachweis kostenlos hinein. Innen angekommen, führt eine lange Wendeltreppe hinab in Tiefe - 130 Stufen. Unten in den Katakomben herrscht eine Temperatur von circa 14 Grad. Circa zwei Kilometer der unterirdischen Gänge sind heutzutage als Museum ausgebaut, eigentlich ist das Netz an Gängen über 300km lang. Im 12. Jahrhundert wurden hier Gips, Ton und Steine für den Straßenbau gewonnen. Die Unterhöhlung der Stadt führte allerdings zunehmen zu Einstürzen von Straßen und Häusern und so wurden ab 1600 Maßnahmen ergriffen, um die Gänge zu stabilisieren und der Abbau gestoppt. Später wurden dann nach der Schließung einiger Friedhöfe die Gebeine der Toten in die Katakomben überführt. Anfangs wurden sie sehr wahllos aufeinander gestapelt, später hat man (teilweise christliche) Zeichen aus Ihnen geformt. Zum Beispiel Kreuze oder Herzen, wie ihr im untersten Bild gut erkennen könnt. 

Irgendwie war das schon eine komische Situation. Tief unter der Stadt durch einen Friedhof zu laufen, das macht man nicht alle Tage. Und dann von den Gebeinen der vor  langer Zeit verstorbene Menschen Fotos zu machen... Nicht gerade alltäglich. Trotzdem ist das eine absolut lohnenswerte Tour, die interessante geschichtliche Eindrücke bietet und etwas abweicht von dem "normalen" Sightseeing. 

Als nächstes ging es für uns zur Sacre Coeur. Auch hier müssen einige Stufen erklommen werden, aber die Mühe lohnt sich: Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick über Paris. Den Sonnenuntergang von hier zu beobachten ist übrigens ein kleiner Geheimtipp - aber pssst! ;-) Leider hatten wir kein Glück, da der Himmel recht bewölkt war. Ist es dunkel und man läuft rechts (die Kirche im Rücken) den Hügel hinunter, kommt man zu einer Stelle, an der man den beleuchteten Eiffelturm sehen kann. Auf jeden Fall ein Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes. Später am Abend erfüllten wir Vanessa dann noch einen kleinen Wunsch: Eine Flasche Sekt unter dem Eiffeturm trinken. Leider sind Fotos des Eiffelturms bei Nacht urheberrechtlich geschützt, deshalb kann ich euch hier leider keine Fotos zeigen. Sicher ist sicher. Schön war es aber natürlich trotzdem, das könnt ihr mir glauben! :-) 

After an exhausting first day in Paris where we walked 18 km, we started slowly into the day the next morning. And also with a little "reward": Raspberry-Tartalettes. Aren't they pretty?! That's what we thought, too. And before we ate them we had to have a short photo session - much to the astonishment of the passers-by;-) Of course, they were not only beautiful to look at, but they also tasted deliciously. Soooo we might have gone back to the patisserie two (possibly three) times more. 

Well fed, we went to the catacombs of Paris. We were there quite early, but still had to wait in line for about 45 minutes. Admission ist about € 8 - but if you are an archeology or art student you get in for free. Once inside, a long spiral staircase leads down to catacombs - 130 steps in total. In the catacombs is a temperature of about 14 degrees Celsius  About two kilometers of the underground passages are a museum today, but the network of corridors is actually over 300km long. In the 12th century plaster, clay and stones were collected here to build roads. The undermining of the city, however, led to increasing collapses of roads and houses and so measures were taken in 1600 to stabilize the corridors and to stop the degradation. Later, the bones of the dead were placed in the catacombs after the closure of some cemeteries. At first they were stacked on top of each other very randomly, then they were formed in (partly Christian) signs. For example crosses and hearts as you can see in the bottom picture.

Somehow that was a strange situation. To walk through a cemetery deep beneath the city is something you definitely don't do every day. And to take pictures of the bones of the dead ... Not the ordinary kind of day. Still, this is an absolutely worthwhile tour that offers interesting historical impressions and is a little different from the "normal" sightseeing tours.

Next, we went to Sacre Coeur. Again, you have to conquer some steps, but it's worth the effort: From up there you have a wonderful view over Paris. Watching the sunset from here is actually a insider's tip - but shhh! ;-) Unfortunately, we had no luck and couldn't see the sun set because the sky was very cloudy. As soon as it gets dark take a right (the church in the back) down the hill you get to a point where you can see the illuminated Eiffel Tower. Definitely a highlight, in the truest sense of the word. Later that evening we fulfilled Vanessa a small wish: To drink a bottle of champagne underneath the Eiffel Tower. Sadly sharing photos of the Eiffel Tower by night is a copyright violation, so I can't show you any - etter safe than sorry, right?! - but it was still wonderful experience of course! :-)





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